Sie sind hoffentlich nicht zu übersehen: Sechs gemalte Schilder fordern seit kurzem in Klempau alle, die ein motorisiertes Fahrzeugen lenken, dazu auf, Rücksicht auf Kinder zu nehmen und die Geschwindigkeit zu senken.

Die Idee zu diesen Schildern entstand im vergangenen Frühling, als die Jugendbeautragte den Kindern berichtete, dass die von ihnen gewünschten Geschwindigkeitsreduktionen an gefährlichen Stellen nach der derzeitigen Gesetzeslage leider nicht realisiert werden können. Im September wurde dann an einem Freitagabend von acht anwesenden Kindern in einer Diskussion festgelegt, an welchen fünf Stellen im Dorf und in Klempau Siedlung ihrer Meinung nach Schilder erforderlich sind. Danach ging es ans Brainstormen: Wie soll das Schild für die jeweilige Stelle aussehen? Was soll es aussagen? Dann ging es ans Zeichnen der Entwürfe. Die Jugendbeauftragte gruppierte anschließend die Vorschläge für die fünf Stellen, und die Kinder markierten mit einem individuellen Farbstift, welcher Entwurf ihnen jeweils am besten gefiel. Bei einer Stelle gab es ein Patt, so dass hierfür zwei Schilder gemalt werden sollten.

Einige der Entwürfe
Einige der Entwürfe

Firma Riegel sponserte die Aktion mit passend zugesägten Holzplatten und Bootslack zum Versiegeln sowie Kabelbinder zum Aufhängen, und die Jugendfeuerwehr stellte viele verschiedene Acrylfarben für das Bemalen der Schilder zur Verfügung. Die stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin Kristina Krecker übertrug bis zum nächsten Termin die sechs ausgewählten Entwürfe auf die Holzplatten, die dann von sechs Kindern bemalt wurden.

Ausmalen der Vorzeichnung
Ausmalen der Vorzeichnung
Beim Ausmalen
Beim Ausmalen

Kristina sorgte anschließend noch für den Feinschliff (z.B. Umrandungen) und strich die Platten zweimal mit Bootslack, um sie vor Wettereinflüssen zu schützen. Und so sehen die fertigen Schilder aus:

Das Aufhängen der Schilder übernahm in fünf Fällen Gemeindearbeiter Torben Dohrendorf mit Unterstützung des Bürgermeisters und der Jugendbeauftragten. Das sechste Schild im Tannenweg in Klempau Siedlung wird von den dortigen Anwohnern fixiert.

Vor der ersten Bushaltestelle nahe der alten Feuerwehr
Vor der ersten Bushaltestelle in der Dorfstraße nahe der alten Feuerwehr
Vor der zweiten Bushaltestelle
Vor der zweiten Bushaltestelle hinter Holz Riegel
Sarauer Straße von Klein Sarau aus
Sarauer Straße von Klein Sarau aus

Herzlichen Dank an Firma Riegel für das Sponsoring und an alle, die an diesem Projekt beteiligt waren!

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